Coronavirus: Aktuelle Informationen

Fragen und Antworten zu den Auswirkungen von SARS-CoV-2

1. Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise derzeit auf die Geschäftstätigkeit von Ekotechnika?

Bedingt durch die Ausbreitung des Coronavirus und die daraus resultierenden Beschränkungen für die Wirtschaft kommt es derzeit bei der Ekotechnika AG vereinzelt zu Verzögerungen bei Lieferungen für neue Technik. Dies betrifft insbesondere den Bereich Forsttechnik (Tigercat). Hier ist der Markt stark beeinträchtigt, was auf den Corona-bedingten Ölpreiseinbruch und den Rückgang der Nachfrage nach Zellulose und Holz auf dem chinesischen Markt zurückzuführen ist. Die Forsttechnik macht bis dato jedoch nur einen sehr geringen Teil unseres Geschäfts aus.

Zur Corona-Lage in Russland: Vor dem Hintergrund wieder steigender Infektionszahlen in Russland, besonders in der Hauptstadt Moskau, bestehen weiterhin Beschränkungen, die eine Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Diese Maßnahmen werden von den Regionen selbst festgelegt und richten sich nach der regionalen Entwicklung der Pandemie. Ekotechnika ist als großer Landmaschinenhändler und wichtiger Anbieter von Ersatzteilen und Serviceleistungen in den Bereichen Lagerverwaltung und Service von diesen Einschränkungen ausgenommen. Daher arbeiten die Mitarbeiter derzeit regulär weiter, wenn auch mit den gebotenen Präventionsmaßnahmen.

2. Welche Vorkehrungen hat das Management getroffen, um die Belegschaft zu schützen?

Unsere Mitarbeiter erhalten alle notwendigen Informationen hinsichtlich empfohlener Maßnahmen zur Hygiene und Vermeidung einer möglichen Ansteckung. Die Schutzmaßnahmen werden flächendeckend überwacht.

3. Welche Erwartungen hat das Management hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im GJ 2019/20?

Sowohl bei Traktoren als auch bei Mähdreschern konnten die Absatzzahlen in den ersten neun Monaten 2019/20 gegenüber Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Allerdings haben der Ölpreisrückgang und die Corona-Krise zu einer starken Abwertung des Rubels von ca. 20 % und damit zu Wechselkursverlusten geführt, die das Ergebnis belasten. Bereinigt um die Wechselkursverluste liegt die Gruppe operativ in den ersten neun Monaten im Plan.
Für das Gesamtjahr 2019/20 werden sich die Währungseffekte auf das Ergebnis aufgrund der jüngsten Rubelentwicklung allerdings noch verstärken.