Coronavirus: Aktuelle Informationen

Fragen und Antworten zu den Auswirkungen von SARS-CoV-2

1. Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise derzeit auf die Geschäftstätigkeit von Ekotechnika?

Bedingt durch die Ausbreitung des Coronavirus und die daraus resultierenden Beschränkungen für die Wirtschaft kommt es derzeit bei der Ekotechnika AG vereinzelt zu Verzögerungen bei Lieferungen für neue Technik. Dies betrifft insbesondere den Bereich Forsttechnik (Tigercat). Hier ist der Markt stark beeinträchtigt, was auf den Corona-bedingten Ölpreiseinbruch und den Rückgang der Nachfrage nach Zellulose und Holz auf dem chinesischen Markt zurückzuführen ist. Die Forsttechnik macht bis dato jedoch nur einen sehr geringen Teil unseres Geschäfts aus.

Zur Corona-Lage in Russland: Die landesweiten Fallzahlen an Neuinfektionen sind seit Mitte Mai rückläufig. In der Hauptstadt Moskau und in anderen Regionen wurden die Anti-Corona-Maßnahmen bereits wieder gelockert. Läden und die Außenbereiche der Gastronomie haben dort wieder geöffnet. Ausgangsbeschränkungen gelten nur noch in einigen wenigen besonders betroffenen Regionen. Es bestehen jedoch weiterhin Beschränkungen, die eine Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Diese Maßnahmen werden von den Regionen selbst festgelegt und richten sich nach der regionalen Entwicklung der Pandemie. Ekotechnika ist als großer Landmaschinenhändler und wichtiger Anbieter von Ersatzteilen und Serviceleistungen in den Bereichen Lagerverwaltung und Service von diesen Einschränkungen ausgenommen. Daher arbeiten die Mitarbeiter derzeit regulär weiter, wenn auch mit den gebotenen Präventionsmaßnahmen.

2. Welche Vorkehrungen hat das Management getroffen, um die Belegschaft zu schützen?

Unsere Mitarbeiter erhalten alle notwendigen Informationen hinsichtlich empfohlener Maßnahmen zur Hygiene und Vermeidung einer möglichen Ansteckung. Die Schutzmaßnahmen gelten trotz Rückgang der Fallzahlen weiterhin und werden flächendeckend überwacht.

3. Welche Erwartungen hat das Management hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im GJ 2019/20?

Wie in unserem Halbjahresbericht 2019/20 veröffentlicht, haben der Ölpreisrückgang und die Corona-Krise zu Wechselkursverlusten geführt, die das Halbjahresergebnis belastet haben. Bereinigt um die Wechselkursverluste liegt die Gruppe operativ in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019/20 über Plan. Das Management erwartet für das zweite Halbjahr die o.g. Wechselkursverluste zu kompensieren und hält daher an seiner Planung für das Gesamtjahr 2019/20 fest.