10 Jahre – Erfolg wird nicht geschenkt!

Die bekannte Tschernosemje-Ausstellung „Woronescher Feldtag“ feierte dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Für EkoNiva war das auch ein besonderes Ereignis. Die Veranstaltung fand auf dem Betriebsgelände der EkoNivaAgro statt.

Auf den Eröffnungsfeierlichkeiten erinnerte man daran, wie alles begann.

„10 Jahre – das war kein Kinderspiel!“, so der Vizepremier des Gebiets Woronesch Viktor Logwinow. „In dieser Zeit entwickelte die Ausstellung ihr Potential und stellte ihrem Publikum innovative Lösungen vor. An der ersten Ausstellung nahmen 23 Unternehmen teil, heute sind es über 160. Jedes von ihnen präsentierte ein breites Spektrum modernster Technologien. Dank dieses Engagements zählt unser Gebiet zu den fünf Besten, was das Wachstum der landwirtschaftlichen Produktion betrifft!“

EkoNiva-Tschernosemje erinnerte auch an seine erste Teilnahme. Im Jahr 2006 stellte sich das Unternehmen mit vier Maschinen dar. Heute sind es über 30 John-Deere-Maschinen für alle Arten von Arbeiten.

Unter den Innovationen ist der selbstfahrende Feldhäcksler John Deere 8400i (540 PS) mit neuem „Outfit“ und einer Kabine, die von Porsche-Designern entworfen wurde. Wie die Techniker von EkoNiva hervorheben, sind die Arbeitseinheiten besser zugänglich. Der Feldhäcksler ist mit intelligenten Systemen ausgestattet, die automatisch die Schnitthöhe im laufenden Betrieb regulieren. Die Maschinen sind gegenüber den Modellen der vorherigen Generation um 15-18 % sparsamer im Kraftstoffverbrauch.

Der Traktor John Deere 6170M (170 PS) wurde auf dem Feldtag erstmals vorgestellt. Er ist ideal für Arbeiten mit Ausrüstungen kleiner und mittlerer Arbeitsbreite.

„John Deere 6170M ist ein sehr interessantes Fahrzeug“, sagt Alexander Wjasowski, der Leiter des Unternehmens KFCh Wjasowski (Anninski Rajon). „Wir haben größere und kleinere Geräte. Die größeren setzen wir mit John Deere der 8er Serie ein, für kleinere passt die 6er Serie besser, um den 8er nicht leer laufen zu lassen“.

In Erwartung einer guten Ernte interessierten die Gäste sich besonders für Mähdrescher. Den bestechenden John Deere S660 (365 PS) wollten die Landwirte sofort mitnehmen.

„Nachfrage gibt es nach allem“, so Iwan Worobjew, der Geschäftsführer der EkoNiva-Tschernosemje. Man wünscht sich zuverlässige Technik, einen verlässlichen Lieferanten und qualifizierten Service. Das alles können wir bieten. Um die Härten des ungünstigen Wechselkurses zu mildern, hat John Deere Finanzierungsprogramme aufgelegt. EkoNiva-Tschernosemje räumt Preisnachlässe ein und organisiert Sonderaktionen.

Als besondere Attraktion unter den auf dem Feldtag in Woronesch präsentierten technischen Neuerungen erwiesen sich die Anhänger von Fliegl. Der zweiachsige Fliegl ASW 261 und der universale vierachsige Abschiebewagen Fliegl ASW 4101 mit integriertem FWS-System einer Ladekapazität von 30 Tonnen sowie der Überladewagen Fliegl ULW 20 FOX, ferner der Dreiseiten-Selbstkipper Fliegl 100.

Die über 8.000 Gäste des Feldtags ließen sich von der Vorführung der JCB-Teleskoplader begeistern. Als krönenden Abschluss des Ausstellungstags überreichte EkoNiva den Teleskoplader JCB 535-95 seinem langjährigen Kunden– dem Unternehmen Molwest. Es war die Tausendste Maschine, die EkoNiva in Russland verkaufte.

Der Lader wird zweifellos schnell von den Bewohnerinnen der Molwest-Betriebe aufgenommen. Die Jubiläumsmaschine trägt einen Lack in Montbéliard-Muster. Wie Swetlana Petrowa, die stellvertretende Leiterin von JCB Russia, bemerkte, erhöht die Maschine nicht nur die Qualität der Bedienung, sondern auch die Milchmenge!

Die Schlüssel des Laders überreichte die Kuh Marta – die Heldin der „Akademie der Milchwissenschaften“. Unter diesem Markenzeichen bringt EkoNiva seine Milcherzeugnisse auf den Markt. Die Gäste ließen sich im Akademie-Zelt mit ihnen verköstigen. Die Kinder, die von Jahr zu Jahr zahlreicher sind auf der Landwirtschaftsausstellung, vergnügten sich auf Mini-Modellen von John Deere.

Auf den Demonstrations-Aussaaten des Feldtags stellte EkoNiva 18 Sorten Getreide und Körnerleguminosen vor. Darunter sowohl altbekannte Sorten als auch neue Genetik – Sorten, die noch die staatliche Sortenprüfung durchlaufen. Auf großes Interesse stießen die Sommerweizen-Sorten Sonore, Kalikso und Likamero – das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts der EkoNiva und des deutschen Unternehmens Secobra. In der Sortenprüfung bringen die Sorten stabile Ergebnisse beim Ernteertrag (etwa 6 Tonnen/ Hektar), den Anpassungseigenschaften und der Qualität.

Den Feldtag besuchten Kunden der EkoNiva-Technika aus unterschiedlichen Regionen Russlands.

„EkoNiva setzt sich immer dafür ein, dass seine Kunden Ausstellungen im Ausland besuchen“, erzählt Valeri Zaregorodzew, Generaldirektor der Agrarholding Bogorodskoje (Gebiet Kirow). „Nach meinem Besuch des Woronescher Feldtags frage ich mich – wozu ins Ausland reisen? Die Ausstellung zeigte ein hohes und sehr professionelles technisches Niveau“.

Die Kunden von EkoNiva besuchten auch einige Viehzuchtkomplexe der EkoNivaAgro. Unter anderem auch einen Betrieb mit Kapazitäten für 2800 Rinder im Dorf Werchni Ikorjez. Den Gästen wurden die Zuchtleistungen und die Milchkuh-Töchter der besten Zuchtbullen von Alta Genetics vorgestellt.

Von Julia SALKOWA, Olga ATANOWA