Made in Voronezh!

Die Strategie der Importsubstituierung hat im russischen agroindustriellen Komplex vieles verändert. Der „Trend zum heimischen Produkt“ greift, wie Experten des Agrarsektors bemerken, nicht nur im Landbau. Landtechniklieferanten verfolgen auch die Entwicklung russischer Hersteller mit Interesse.

Seit Herbst vergangenen Jahres vertreibt EkoNiva Getreidetechnik von zwei bekannten Herstellern aus dem Gebiet Woronesch. Wie Sprecher des Unternehmens betonen, bieten die beiden Betriebe Unternehmen beliebiger Größenordnung eine komplette Produktlinie für die Nacherntebehandlung, das Trocknen und die Getreidelagerung.

Die Betriebe sind mit moderner Technik ausgestattet. Was die Automatisierung und technische Ausrüstung betrifft, nehmen sie führende Positionen in Russland ein und erfüllen europäische Standards in vollem Umfang. In der Kategorie „Preis-Qualität“ ist das eine optimale Alternative für russische Landwirte. Im Durchschnitt ist es um 20 bis 25 Prozent günstiger, in Woronesch hergestellte Ausrüstung anzuschaffen, als vergleichbare Produkte aus dem Ausland zu erwerben.

„Man kann lange darüber streiten, was besser ist: ausländische oder einheimische Technik“, sagt Andrej Fursow, der Leiter der Abteilung „Getreidetechnik“ der EkoNiva-Tschernosemje. „Es ist eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels, was besonders aktuell in der gegenwärtigen Wirtschaftssituation ist. Diese Technik hat einen entscheidenden Vorteil – die Nähe des Produktionsstandortes. Und das bedeutet schnelles Bearbeiten von Serviceanträgen, Anfragen und folglich auch schnelle Lösungen. Und außerdem – eine zügigere Lieferung und Montage der Geräte.“

Von Yulia SALKOVA

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