Es mangelt nicht an Chancen!

Die Fachmesse „AgroFarm“ gilt zu Recht als Sammelpunkt weltweiten Know-Hows auf dem Gebiet der Viehwirtschaft. Hier werden außerdem perspektivreiche Investitionsprojekte präsentiert und wichtige Probleme der Branche diskutiert. Dieses Jahr kamen unter einem Dach 356 Aussteller zusammen, darunter auch EkoNiva.

Die Experten der EkoNivaFarm begrüßten die Gäste an ihrem Stand. Anatoli Nossulenko, Leiter der Verkaufsabteilung, bemerkte, die Landwirte zögen ungeachtet der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation in diesem Jahr eine Steigerung der Milchproduktion in Betracht und zeigten Interesse an einer technischen Ausrüstung ihrer Betriebe für einen Viehbestand von 1200 bis 2500 Rinder.

„Wir können alle Nachfragen der Landwirte befriedigen“, sagt Anatoli Nossulenko. „Wir erstellen Konzepte einer technischen Ausstattung für kleine bäuerliche Betriebe wie für große Viehzuchtkomplexe“.

Die Führung durch die Ausstellung der GEA Farm Technologies bot umfassende Einblicke in die Welt der Agrar-Innovationen. Eine der beispiellosen Lösungen, der Melkroboter DairyProQ, wurde zum Sieger in der Kategorie „Bestes Produkt – 2015“ gekürt. Das Modul mit einem automatisierten Arm führt alle Arbeitsschritte des Melkprozesses aus – unter komplettem Ausschluss des menschlichen Faktors. Auf sehr positive Resonanz beim Fachpublikum stieß auch eine weitere innovative Entwicklung, die GEA CowView. Mithilfe dieses Systems lässt sich in Echtzeit der Standort eines Rindes bestimmen und sein Verhalten analysieren. Von allgemeinem Interesse war auch das ApolloMilkSystem, ein Melkroboter mit der integrierten Intervallspülung BackFlush.

Alexander Popow, Geschäftsführer der ZAO Sarja (Gebiet Tula) ist ein langjähriger Partner von EkoNiva und plant den Bau eines Viehzuchtkomplexes für 1200 Rinder mit Melkhaus des Typs „Karussell“. Auf der Messe besprachen die Experten von EkoNiva-Farm und der Unternehmenschef alle Fragen des geplanten Komplexes. Die Versorgung mit Milchprodukten im Gebiet Tula wird bald ansteigen.

Welche Technik für die Saison des Futtersammelns am besten geeignet ist, erklärten die Manager der EkoNiva-Technika. Den Landwirten zu Diensten stehen Futtervollerntemaschinen und Ballenpressen der letzten Generation von John Deere und ein breites Sortiment an Mähmaschinen, Wendegeräten und Schwadkreiseln der Firma Poettinger. Was man dem Futter für Braunvieh zusetzen sollte, um mehr wohlschmeckende und gesunde Milch zu erhalten, erklärten die Experten der EkoNiva-Semena in ihren Ausführungen über Luzerne und Futtergräser.

Die Probleme der Milchbranche diskutierten die Messeteilnehmer auf dem VI. Kongress des Nationalen Verbandes der Milcherzeuger. Arkadi Dworkowitsch, Stellvertretender Vorsitzender der Regierung der Russischen Föderation bemerkte zur Eröffnung des Kongresses, dass trotz der schwierigen Lage, in der Russland sich befindet, der Staat die Entwicklung der Landwirtschaft weiter fördern wird:

„In diesem Jahr liegt das Volumen der staatlichen Förderung des Milchsektors unter Berücksichtigung aller Antikrisenmaßnahmen bei etwa 30 Milliarden Rubel. Die Kriterien der Förderung der Milcherzeuger pro Liter Milch wurden vereinfacht.

Ajrat Chajrullin, Präsident des Verbandes der Milcherzeuger SOJUSMOLOKO, betonte, dank der Antisanktions-Maßnahmen und des Rubelkurses gebe es für die Milcherzeuger neue Chancen, ihre Marktpositionen zu stabilisieren und das Land mit ihren Milchprodukten zu versorgen.

Von Anna Bordunova, EkoNiva Media

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