EkoNiva: den Test der Zeit bestanden

10.06.2014 - Das dritte Mal fand im Gebiet Woronesch, Liskinski Rajon, der Feldtag „Fashion-Fermer“ statt. Veranstalter war die EkoNiva-Tschernosemje, der größte Vertragshändler von John Deere in der Zentralen Schwarzerderegion. Das Event, auf dem regelmäßig neueste Landtechnik präsentiert wird, ist mittlerweile als feste Größe in der Region verankert und wird von den Landwirten sehr geschätzt. In diesem Jahr konnten sich die Gäste von 30 innovativen und hocheffektiven John-Deere-Geräten für alle Feldarbeiten überzeugen.

Neben den neuesten Modellen von John Deere war im Retro-Museum Technik zu besichtigen, die die Prüfung der Zeit bestanden hat. Jedes der hier ausgestellten Geräte war länger als 10 Jahre lang auf russischen Feldern im Einsatz. Das prominenteste Ausstellungsstück im Retro-Bereich, der Traktor JD 6400 mit mehr als 9000 Motorstunden ist stolze 20 Jahre alt. Die Maschine ist in der ОАО Liskisachar bis heute im Einsatz.

Der diesjährige Fashion-Fermer-Feldtag fiel mit einem Jubiläum der EkoNiva zusammen. Das Unternehmen feierte in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag.

„Zwanzig Jahre sind eine beachtliche Zeit“, sagt Nikolai Burawlew, der stellvertretende Generaldirektor der OOO EkoNivaTechnika-Holding. „In diesen Jahren sind aus einem kleinen Betrieb zwei große Holdings entstanden: Die EkoNiva-APK, der größte Milchproduzent auf dem europäischen Markt, und die EkoNiva-Technika, führender Lieferant ausländischer Landtechnik, einer der wichtigsten Vertragshändler von John Deere in Russland und in Europa. Wir sind sehr froh, in diesen Jahren so viele zuverlässige Partner, Freunde und Mitstreiter gefunden zu haben. Ich hoffe auf weitere ebenso produktive zwanzig Jahre!“

Über 250 landwirtschaftliche Erzeuger aus dem Gebiet Woronesch und den angrenzenden Regionen kamen zu dem Fest, um dem Unternehmen zu diesem freudigen Anlass zu gratulieren.

„Wir arbeiten mit EkoNiva-Terschnosemje bereits seit über 10 Jahren zusammen“, erzählt Alexander Anossow, Direktor der Landwirtschaftlichen Produktionskooperative Liskinski. „In diesen Jahren sind wir nicht nur Partner, sondern auch gute Freunde geworden. Wir haben vieles gemeinsam durchgestanden, das Unternehmen war immer ein fairer und zuverlässiger Partner an unserer Seite. Ich wünsche der EkoNiva, dass sie sich auch in Hundert Jahren noch ihre Uneigennützigkeit und ihre Kultur in der Zusammenarbeit mit ihren Kunden bewahrt haben wird“.

Die Gäste verfolgten interessiert die Demonstration neuer John-Deere-Maschinen. Begeistertes Feedback löste die selbstfahrende Mähmaschine JD R455 aus. Sie arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h, im Vergleich zur traditionellen „Bobotschka“ also in einem schwindelerregenden Tempo.

Die Landwirte verschafften sich auch einen Eindruck von universal einsetzbaren neuen Maschinen für die Bodenbearbeitung. Die Scheibenegge JD 2623 ist ein hervorragendes Instrument zur Saatbettbereitung und Verarbeitung von Ernterückständen im Herbst. Der Grubber JD 2720 führt in einem einzigen Durchgang direkt sieben Operationen aus: die Zerkleinerung und Verteilung von Ernterückständen, das Auflockern und Zerkleinern verdichteter Bodenschichten, das Einarbeiten und Durchmischen von Ernterückständen und das Ebnen der Bodenoberfläche.

Höhepunkte der Maschinenvorführung waren die Vollerntemaschinen. Der Mähdrescher JD S660 (320 PS) eignet sich hervorragend für die Bearbeitung von Böden mit hohem Ernteertrag bei minimalen Verlusten. Nur die Erntemaschinen von John Deere gibt es mit einer deutlich verlängerten Rotorausführung, das Material wird komplett gereinigt, die Verluste sind somit minimal.

Das Unternehmen John Deere präsentierte den Landwirten das Überwachungs- und Kontrollsystem für Landtechnik JD Link. Dieses System „überwacht“ nicht nur die Maschine, es meldet Defekte automatisch dem Servicedienst des Händlers.

Die „geschäftlichen“ Programmpunkte des Feldtages waren von vergnüglichen Angeboten ergänzt, so dass der festliche Charakter des Feldtages keineswegs unterging. Die Gäste spielten Fußball, Basketball und wetteiferten in verschiedenen Geschicklichkeitsübungen. Vor Spielfreudigen, die sich beim Wettrennen auf Miniaturtraktoren von John Deere messen wollten, konnte man sich gar nicht retten.


Für die Gäste hatte man die Milchbar der „Akademija Molotschnych Nauk“ in Betrieb genommen. Ein neues Geschäftsfeld der EkoNiva möchte unter diesem Markenzeichen die Menschen für eine gesunde Lebensweise gewinnen. Bei 40°C Hitze stellte diese Bar mit Eis und kühlen Getränken, wie die Gäste bemerkten, jede Konkurrenz in den Schatten.  

Das Ensemble „Prodonje“ brachte in das musikalische Rahmenprogramm fröhliche Kosakenlieder ein, die Gruppe „Platinum“ trat mit alten und beliebten Retro-Kompositionen auf und auch für Tanzvorführungen war gesorgt – auf der Bühne standen kleine Tänzer des Kindergartens von Schtschutschje und der Tanzgruppe „Wdochnowlenije“.

Die Atmosphäre des diesjährigen Fashion-Fermer-Tages wurde von den Gästen als sehr warm und herzlich gelobt. Die Landwirte wünschten dem Unternehmen, dass es sich diesen Sinn für das Miteinander der Menschen immer erhalte.

„In den zwanzig Jahren unseres Bestehens haben wir einige unserer Träume umgesetzt“, erzählt der Geschäftsführer der EkoNiva-Tschernosemje Iwan Worobjew. „Unser größter Erfolg aber ist das Vertrauen unserer Kunden, der Landwirte. Sie glaubten an EkoNiva. Und wir halfen und werden weiter alles daran setzen, optimale technische Lösungen für die Betriebe zu finden. Wir bedanken uns für das Vertrauen!“

JULIA SALKOWA

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