Ekotechnika GmbH: Creditreform erteilt Ratingnote B (Ausblick: stabil)

Walldorf, 6. März 2014 – Die Creditreform Rating AG hat im Rahmen der Erstellung des jährlichen Folgeratings das Unternehmensrating der Ekotechnika GmbH auf B (Ausblick stabil) angepasst (bisher B+). Ekotechnika ist die deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der Ekoniva-Technika Gruppe. Mit der Beurteilung wird dem Unternehmen weiterhin eine ausreichende Bonität attestiert. Das Folgerating basiert auf den Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/2013 (30.9.).

In ihrem Bericht heben die Rating-Analysten die anhaltend deutlich positive Umsatz-entwicklung und die stabile Ergebnisqualität hervor. Negative Aspekte sind das durch Währungseffekte belastete Ergebnis und die daraus folgende schwache Eigenkapitalausstattung.

Die Abwertung des Rubel-Kurses hat für Ekotechnika sowohl positive als auch negative Effekte. Im Landmaschinenhandel wird zu Dollar-Preisen verkauft, die in Rubel zum Wechselkurs am Zahlungstag abgerechnet werden. Das bedeutet, die Abschwächung des Rubel führt zu steigenden Umsätzen. Ein weiterer positiver Aspekt der Abwertung ist die Verringerung der Rubel-Verbindlichkeiten und der in Rubel anfallenden Betriebskosten. Negative Auswirkungen in der Euro-Konzernbilanz betreffen dagegen die Lagerbestände, deren Wert sich durch den schwachen Rubel analog zu den Rubel-Verbindlichkeiten – verringert, sowie die Euro-Verbindlichkeiten, deren Finanzierungskosten steigen.

Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer der Ekotechnika GmbH: „Wir sind für das operative Geschäft im laufenden Jahr vorsichtig optimistisch. Der Auftragsbestand hat sich in den ersten Monaten positiv entwickelt und die Betriebskosten liegen unter Vorjahresniveau. Jetzt gilt es, unsere Lagerbestände weiter abzubauen und dadurch unsere Finanzierungskosten nachhaltig zu senken. Das macht uns auch weniger anfällig für Währungseffekte. Die Chancen in der russischen Landwirtschaft sind nach wie vor immens und die aktuelle politische Krise auf der Krim hat nach unserer Einschätzung keine Auswirkungen auf unser Geschäft.“

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