Ekotechnika AG mit positiver Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr

•    Umsatzerlöse und EBIT nach neun Monaten klar über Vorjahr

•    Landwirtschaft entwickelt sich zum wichtigen Wachstumstreiber in Russland

•    Investitionsstau löst sich auf; Verkauf von Traktoren und Mähdreschern zieht an

•    Markenexklusivität mit John Deere angestrebt („Green-on-Green“)

Walldorf, 29. September 2016 – Der Vorstand der Ekotechnika AG (Primärmarkt; ISIN: DE000A161234), deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva Gruppe, sieht eine weitere Stabilisierung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2015/2016 (30.9.) dank guter Absatzzahlen ein deutlich positives operatives Ergebnis (EBIT).

So lag der Konzernumsatz auf vorläufiger Basis nach neun Monaten mit rund 87 Mio. Euro um 13 % über dem Wert der Vorjahresperiode. Währungsbereinigt, basierend auf dem durchschnittlichen Rubel-Kurs der Vergleichsperiode, fiel die Steigerung mit +38 % noch deutlicher aus. Auch beim EBIT verzeichnete der Konzern eine deutliche Verbesserung auf rund 6,7 Mio. Euro (Vp. 1,9 Mio. Euro). Ursache für diese positive Entwicklung der Umsatz- und Absatzzahlen ist die starke Entwicklung der Landwirtschaft in Russland, getrieben durch die außerordentlich gute Ernte und die staatliche Sektorförderung, die es den Landwirten ermöglicht, wieder verstärkt zu investieren. Bei der EkoNiva Gruppe liegt der Verkauf von Traktoren um rund ein Drittel über der Stückzahl des Vorjahreszeitraums. Gleiches gilt für die Anzahl an verkauften Mähdreschern, die um gut zwei Drittel über dem Vorjahreswert liegt.

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender der Ekotechnika AG: „Wir sind mit den bisherigen Ergebnissen im laufenden Geschäftsjahr zufrieden. Die Entwicklung zeigt, dass sich der Investitionsstau langsam auflöst und die Talsohle des Krisenjahres 2014/2015 durchschritten scheint. Weiterhin gebremst wird die Entwicklung durch die hohen Finanzierungskosten in Russland, wodurch die staatlich geförderte Landtechnik lokaler Anbieter attraktiver wird. Deshalb erhöhen ausländische Hersteller ihre Fertigungstiefe in Russland wie auch unser wichtigster Partner John Deere, der als einer der wenigen westlichen Hersteller bereits mit der in Orenburg produzierten Aussaat-und Bodenbearbeitungstechnik den Status als ‚russischer Hersteller‘ einnimmt. Ein Grund mehr, unsere Zusammenarbeit mit John Deere künftig weiter auszubauen.“

„Green on Green“ – Partnerschaft mit John Deere wird intensiviert

Aufgrund der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit John Deere plant das Management der EkoNiva Gruppe, die Partnerschaft ab 2017 durch Markenexklusivität für alle Standorte und Erweiterung des Produktspektrums der „grünen Landmaschinen“ auszubauen. Ziel ist es, die Nachfrage nach immer komplexeren, vernetzten Lösungen in der Landtechnik in enger Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Händler zielgruppengerecht zu entwickeln.

Stefan Dürr: „Bei John Deere sind Händler weit mehr als reine Verkaufsstützpunkte. Sie sind wichtige Partner für die Entwicklung von Marke und Produktportfolio in Russland, wo John Deere als einziger Full-Liner-Hersteller das komplette Technik-Angebot für den professionellen Landwirt anbieten. Diese Partnerschaft mit John Deere wollen wir stärken und unsere Kräfte in einem gemeinsamen Markenauftritt bündeln.“

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