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Feldtage in Jaroslawl und Rjasan

Russische Landwirte hatten in diesem Frühsommer mehrere Gelegenheiten, landtechnische Innovationen „live“ zu erleben. Auf zwei Feldtagen am 27. Mai und 7. Juni wurden in den Gebieten Jaroslawl und Rjasan die neuesten Modelle führender Landtechnikhersteller präsentiert.

Das Thema Technik und Technologie ist angesichts des russischen Beitritts zur WTO überaus aktuell, bemerkte der stellvertretende Gouverneur des Gebietes Jaroslawl Michail Borowizki. Um der verstärkten Konkurrenz standhalten zu können, müsse der russische Landwirtschaftssektor innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre umfassend modernisiert werden.


Sergej Iwanow, Leiter des Landwirtschaftsbetriebs Pachma, investiert jedes Jahr in neue Technik. Alle zwei Jahre reist er zur Hannovermesse, um auf dem Laufenden zu bleiben. Über die Jahre allerdings ist er seiner bevorzugten Marke treu geblieben – seit 1981 sind bei ihm Traktoren von John Deere im Einsatz. Diese Marke hat sich über Jahrzehnte und auf unzähligen Feldern bewährt. Dank des professionellen Service von EkoNiva leisten die Modelle des 20. Jahrhunderts nach wie vor einwandfrei ihre tägliche Arbeit.


Die Leiterin des Landwirtschaftsunternehmens Raslowskoje Ljubow Persijanzewa macht sich auch für eine Modernisierung des Dorfes stark. „Wir nehmen Kredite auf und erneuern unseren Maschinenpark“, so die Betriebsleiterin. „In diesem Jahr haben wir unsere Ausrüstung um einen Feldhäcksler von John Deere, einen Traktor von John Deere 6130, zwei Pflüge von Lemken und einen Striegel von Einbock erweitert. Wir denken noch über die Anschaffung eines weiteren, noch leistungsstärkeren Traktors nach.“


Die Präsentation des John Deere Traktors JD 8310 R (310 PS) mit automatischem AutoTrac-Führungssystem und Fliegl-Hänger war der Höhepunkt der Veranstaltung. Der Anhänger kam von der Agrarholding Woschtschaschnikow. Dort werden die Anhänger vor allem für die Futtermittelerzeugung – den Transport von Silage – eingesetzt. „Eine sehr komfortable Maschine“, berichtet Kirill Taganzew, Manager der Verkaufsabteilung der EkoNiva-Technika-Niederlassung in Kostroma. „Das System der Vorpressung ermöglicht den Transport maximaler Futtermengen.“


Der Feldtag 2013 in Rjasan war modernen Technologien der Zubereitung von Trockenfutter und Silofutter gewidmet, der Basis für eine Erhöhung der Milchproduktivität und Qualitätsverbesserung der Milch. Auf diesem Gebiet stellte EkoNiva seine technischen Lösungen vor. Das von EkoNiva vertretene breite Spektrum an Technik von Mähwerken bis zu Ballenpressen beeindruckte die Landwirte aus der Rjasaner Region. 

Von besonderem Interesse war die Innovation dieses Jahres, das selbstfahrende Mähwerk von John Deere W 150 mit Schneidemaschine 160A.
„Das neue Mähwerk eignet sich hervorragend zum Heuen, zur Futterernte und Ernte kleinkörniger Getreidearten“, erzählt Ilja Porfirjew, Manager der Verkaufsabteilung der Rjasane Niederlassung von EkoNiva-Technika. „Es ist sehr wendig und arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 22 km/h. Diese Maschine lässt sich sowohl in großen Unternehmen als auch in kleinen Betrieben sinnvoll einsetzen.“


Ebenfalls in die Vorführung einbezogen waren die Ballenpresse von John Deere MultiCrop 623 mit Traktor 6130D, der Traktor John Deere 8335RT, der mit einem AMS Parallelfahrsystem ausgerüstet ist, der Feldhäcksler John Deere 7250 sowie Mähwerke von Poettinger. Spezialisten stellten Vorrichtungen für die Getreidelagerung von AGI vor.

Eine weitere Neuigkeit für die Landwirte aus Rjasan war der JCB Kompaktlader Power Boom 260T. Er ermöglicht die Ladekapazität und Greifweite auf maximale Höhe zu erweitern und erleichtert das Verladen. Die Besonderheit des Laders ist die PowerBoom-Konstruktion, die das System eines Mono-Auslegers anstelle des traditionellen Doppelauslegers verwendet. Der Monoausleger steigert die Produktivität und Sicherheit des Prozesses.