Ekotechnika AG mit stabilerem Geschäftsverlauf im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016

•    Umsatzerlöse auf 22,9 Mio. Euro (+20 %) angestiegen

•    Verbesserung des EBIT auf -0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -7,2 Mio. Euro)

•    Positives Eigenkapital nach Debt-Equity-Swap (Quote 12,7 %)

•    Erste ordentliche Hauptversammlung in Mannheim

 

Walldorf, 14. April 2016 – Der Vorstand der Ekotechnika AG (Primärmarkt; ISIN: DE000A161234), deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, wird auf der heutigen Hauptversammlung der Gesellschaft in Mannheim die Aktionäre über das zurückliegende Geschäftsjahr 2014/15 (30.9.), die vorläufigen Geschäftszahlen des ersten Quartals 2015/16 (1.10. bis 31.12.2015) sowie die aktuelle operative Entwicklung informieren.

Demnach kam die Ekotechnika AG im ersten Quartal des laufenden Turnus auf einen Konzernumsatz von 22,9 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (19 Mio. Euro). Das Wachstum des Konzernumsatzes ist auf eine deutliche Erholung des Handels mit Landtechnik sowie das weiterhin starke Ersatzteilgeschäft zurückzuführen. Jedoch ist die politische und wirtschaftliche Lage in Russland nach wie vor angespannt. Geopolitische Faktoren wie die bislang ungelöste Ukraine-Krise, die Sanktionen sowie wirtschaftliche Faktoren wie der niedrige Ölpreis und der hohe Leitzinssatz in Russland nehmen weiterhin starken Einfluss auf die gesamte Branche. Obwohl ein hoher Investitionsbedarf bei den russischen Landwirten besteht, sorgt dies in Kombination mit der stärkeren Förderung lokaler Technik für Zurückhaltung bei der Kaufentscheidung.

Durch die Anpassung der Kostenbasis an die reduzierte Markt- und Umsatzerwartung sowie einen deutlichen Rückgang der Währungsverluste verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) der Ekotechnika AG im ersten Quartal 2015/2016 von -7,2 Mio. Euro auf -0,1 Mio. Euro. Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich im Berichtszeitraum auf 0,4 Mio. Euro (Vorjahr -6,5 Mio. Euro). Das Periodenergebnis hat sich von -18,1 Mio. Euro auf 58,5 Mio. Euro verbessert. Ursächlich hierfür ist der im Dezember vollzogene Debt-Equity-Swap, der als Einmaleffekt im Finanzergebnis mit gut 60 Mio. Euro positiv zu Buche schlug; ohne diesen Effekt verbleibt ein Verlust von rund 1,9 Mio. Euro; aufgrund der ausgeprägten Saisonalität ist dies für ein erstes Quartal sehr zufriedenstellend. Die Kapitalrestrukturierung hat auch dazu geführt, dass die Gesellschaft zum 31.12.2015 ein positives Eigenkapital von rund 8,9 Mio. Euro ausweist. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 12,7 %.

Stefan Dürr, Hauptgesellschafter und Vorstandsvorsitzender der Ekotechnika AG: „Die Rahmenbedingungen für das Landmaschinengeschäft in Russland bleiben herausfordernd, obgleich die Entwicklung der letzten Monate Mut macht. Mit Abschluss der operativen und finanziellen Restrukturierung verfügen wir wieder über eine Kapital- und Kostenbasis, die eine nachhaltige Sicherung des Geschäftsbetriebs auch in widrigen Marktverhältnissen ermöglicht. Damit haben wir die Ekotechnika AG mit Unterstützung unserer Aktionäre zurück in die Spur gebracht.“

Die erste ordentliche Hauptversammlung der Ekotechnika AG findet am heutigen 14. April 2016 im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ekotechnika.de/de/investor-relations/hauptversammlung.html.

PDF