Landwirtschaftsminister besucht Agrarzentrum in Detchino

Walldorf, 02.12.2012. Der russische Minister für Landwirtschaft Nikolai Fedorow hat das Agrarzentrum in Detchino im Gebiet Kaluga besucht. Fünf namhafte europäische Landwirtschaftsunternehmen - John Deere, Lemken, Big Dutchman, Wolfsystem und die EkoNiva-Technika, Tochterunternehmen der Ekotechnika, haben sich hier für dieses bislang einzigartige Projekt in Russland zusammengeschlossen.

Der Gouverneur der Region Artamonow wies in seinem Gespräch mit dem Minister darauf hin, dass der Agrartechnologiepark auch Zentrum für Innovationen ist. In neu errichteten Werken werden eine große Vielzahl von Landmaschinen und Zubehör hergestellt: von Bodenbearbeitungsmaschinen über Aussaatmaschinen, Erntemaschinen für Kartoffeln, Rüben und Gemüse bis hin zu Metallkonstruktionen für Gebäude oder Wohnhäuser in Plattenbaukonstruktion oder auch komplexen Stallanlagen für die Haltung und Aufzucht von Schweinen und Geflügel.

Neben dem Montagewerk von Lemken besuchte der Minister unter anderem das betriebseigene Schulungszentrum, wo Studenten des Landwirtschaftskollegs ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis vertiefen und festigen können.

Ein weiterer Punkt auf dem Besuchsprogramm der Delegation war die Landmaschinenfabrik der Firma Grimme. In 2011 produzierten sie insgesamt bereits 1000 Stück Landtechnik für ca. 1,2 Milliarden Rubel – ein Erfolg, der laut Generaldirektor der GmbH Grimme-Rus ohne die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden kaum möglich gewesen wäre. Auch die Firmen Big Dutchman, Wolf System und EkoNiva planen weitere Investitionen.

So wird EkoNiva beispielsweise seine Unternehmenszentrale mit 160 Arbeitsplätzen in Detchino aufbauen. Weiterhin entsteht hier für insgesamt 400 Millionen Rubel das in Europa bislang größte Servicezentrum für Landmaschinen. Im zweiten Quartal 2013 soll es in Betrieb gehen.

Der Minister konnte sich davon überzeugen, dass Detchino und sein Agrarzentrum wichtige Projekte der landwirtschaftlichen Entwicklung der Region Kaluga sind. Nicht nur der feste Glauben der Investoren an die Zukunft der Landwirtschaft in der Region, sondern auch das Engagement der Behörden bieten eine gute Grundlage dafür.

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